Über das Projekt

Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes UNGARISCHE-ZWANGSARBEIT-IN-WIEN.AT stehen ungarische Jüdinnen und Juden, die in den Jahren 1944/45 an verschiedenen Orten in Wien (Gau Großwien) – von Rüstungsbetrieben über Baufirmen bis hin zu Behörden – Zwangsarbeit verrichten mussten. Viele darunter überlebten diese Zeit nicht. Das Projekt sucht deren Schicksale unter dem NS-Regime anhand von ausgewählten Dokumenten, Interviews mit Überlebenden und anderen Quellen darzustellen sowie Informationen zu den insgesamt 105 bisher bekannten Adressen zu geben. Die topographische Erfassung und Visualisierung dieser Zwangsarbeitsorte und der Lager und deren Geschichte in Form einer Website versteht sich als work in progress – Daten, Texte und Quellendokumente werden laufend ergänzt.

Für Hinweise zu weiteren Orten und zu Quellen danken wir herzlich. Bitte wenden Sie sich hierzu sowie bei Rückfragen an die Redaktion: bewegt.erinnern[at]vwi.ac.at.

Projektbeginn: Oktober 2013
Projektende: voraussichtlich Mai 2015


Weitere Details zur Veranstaltung Bewegt Erinnern. Busfahrt zum Gedenken an ungarisch-jüdische Zwangsarbeit in Wien 1944/45